Klauenkrankheiten beim Rind - Erkennen, Vorbeugen und richtig Pflegen
Klauenkrankheiten beim Rind
Erkennen, Vorbeugen und richtig Pflegen
Gesunde Klauen sind die Grundlage für jede Milchleistung. Dieser Beitrag erklärt in einfachen Worten die wichtigsten Klauenkrankheiten beim Rind -- von Mortellaro bis Klauenrehe -- und zeigt praxisnahe Wege, wie du Probleme früh erkennst, vorbeugst und die Tiere langfristig gesund hältst.
Einleitung
Lahmheiten zählen zu den teuersten und stressigsten Problemen in der Milchviehhaltung. In den meisten Fällen beginnt alles an der Klaue: kleine Verletzungen, feuchte Laufgänge oder falsche Belastung führen schnell zu Entzündungen.
Hier findest du leicht verständliche Erklärungen zu den häufigsten Klauenerkrankungen, praktische Tipps zur Vorbeugung und Hinweise, worauf du bei der täglichen Kontrolle achten kannst.
Dieser Artikel basiert auf fachlich anerkannten Quellen wie dem ICAR-Atlas der Klauengesundheit und Erfahrungen aus der Praxis.
Inhaltsübersicht - Klauenkrankheiten
- 1. Dermatitis digitalis
- 2. Sohlengeschwür
- 3. Weiße-Linie-Defekt
- 4. Ballenhornfäule
- 5. Zwischenklauenphlegmone
- 6. Klauenrehe
- 7. Limax
- 8. Scherenklaue
- 9. Axialer Hornspalt
- 10. Hornkluft
- 11. Hornspalt
- 12. Zwischenklauenphlegmone
- 13. Schwellung Kronsaum
- 14. Flächenhafte Sohlenblutung
- 15. Umschriebene Sohlenblutung
- 16. Dünne Sohle
- 17. Weiße-Linie-Defekt
- 18. Weiße-Linie-Abszess
- 19. Sohlengeschwür
- 20. Ballengeschwür
- 21. Sohlenspitzengeschwür
- 22. Sohlenspitzennekrose
- 23. Klauenfäule
Wichtige Klauenkrankheiten beim Rind
1. Dermatitis digitalis („Mortellaro")
Was passiert: Bakterien greifen die Haut rund um den Ballen an. Feuchtigkeit, Gülle,ein zu hoher pH Wert und warme Temperaturen fördern die Keime.
Erkennen: Feuchte, runde oder warzenartige Stellen mit rötlicher Färbung, manchmal süßlicher Geruch. Tiere treten ungern auf.
Vorbeugung: Laufgänge regelmäßig reinigen und trocknen, Klauenbäder mit milden Pflegelösungen, trockene Liegeflächen.
Praxis-Tipp: Klauenbäder 1 Eins- bis dreimal wöchentlich, zur Vorbeugung.
2. Sohlengeschwür
Was passiert: Unter Druck oder Fehlbelastung entzündet sich die Lederhaut zwischen Ballen- und Sohlenhorn, Dies führt zu schlechter Durchblutung des Horns was eine Neubildung verhindert.. Es entsteht ein offener Defekt.
Erkennen: Kuh lahmt, hält das Bein schräg, an der Sohle sichtbare rundliche Wunde, häufig hinten außen.
Ursachen: Zu harte Böden, zu wenig Liegezeit, ungleichmäßig geschnittene Klauen.
Vorbeugung: Weiche, trockene Liegeboxen und funktioneller Schnitt alle vier bis sechs Monate.
Praxis-Tipp: Bei Auftreten Druck entlasten -- etwa durch einen Holz- oder EVA-Klotz -- und Wunde sauber halten.
3. Weiße-Linie-Defekt / Abszess
Was passiert: Die Verbindung zwischen Sohlen- und Wandhorn reißt auf; Schmutz oder Steine dringen ein und verursachen Abszesse.
Erkennen: Dunkle Linie oder Punkt zwischen Wand und Sohle, bei Druck starker Schmerz, manchmal Eiteraustritt.
Ursachen: Harte, unebene Böden, Fremdkörper, alte Reheveränderungen.
Vorbeugung: Laufwege glatt und sauber halten, Fremdkörper sofort entfernen.
Praxis-Tipp: Lose Hornteile vorsichtig ausschneiden, Bereich trockenlegen und entlasten, damit sich kein neuer Abszess bildet.
4. Ballenhornfäule (Heel Horn Erosion)
Was passiert: Das Ballenhorn zersetzt sich durch Feuchtigkeit und Bakterien.
Erkennen: Weiche, bräunliche Stellen oder kleine Löcher am Ballen, manchmal fauliger Geruch.
Ursachen: Feuchte Einstreu, verschmutzte Laufgänge, mangelnde Belüftung.
Vorbeugung: Trockene Liegeboxen, saubere Laufwege, regelmäßiges Bürsten des Ballens.
Praxis-Tipp: Beim Pflegen Ballenbereich prüfen -- kleine Vertiefungen rechtzeitig glätten, um Ausbreitung zu verhindern.
5. Zwischenklauenphlegmone (Panaritium)
Was passiert: Bakterielle Entzündung im Zwischenklauenspalt, die rasch anschwillt und schmerzhaft ist.
Erkennen: Klaue warm, stark geschwollen, Tier hat Fieber und lahmt plötzlich.
Ursachen: Kleine Risse oder Verletzungen in feuchter Umgebung.
Vorbeugung: Trockene, saubere Laufgänge und regelmäßige Kontrolle auf kleine Hautrisse.
Praxis-Tipp: Frühes Erkennen ist entscheidend -- Schwellung beobachten und Tierarzt hinzuziehen; nach Heilung Haut mit Pflegegel unterstützen.
6. Klauenrehe (Laminitis)
Was passiert: Die Lederhaut im Inneren der Klaue entzündet sich, wodurch sich das Horn löst und die Klaue ihre Form verändert.
Erkennen: Warme Klauen, roter Kronsaum, steifer Gang, flache oder nach vorn gezogene Klauen bei chronischem Verlauf.
Ursachen: Fütterungsfehler (zu viel Energie), Stoffwechselstress, harte Böden, Übergewicht.
Vorbeugung: Ausgewogene Ration, ausreichend Liegezeit, regelmäßige Klauenpflege.
Praxis-Tipp: Beim Schneiden immer etwas Sohlendicke belassen; zu dünnes Horn erhöht das Risiko neuer Schäden.
7. Limax / Interdigitalhyperplasie
Was passiert: Zwischen den Klauen wächst eine feste Hautfalte oder ein kleiner Knoten, der beim Gehen reibt.
Erkennen: Fleischige Wucherung zwischen den Zehen, Tiere laufen „spießig" oder spreizen die Klauen.
Ursachen: Feuchtigkeit, Reibung, genetische Neigung.
Vorbeugung: Zwischenraum trocken halten, enge Spalten oder scharfe Kanten vermeiden.
Praxis-Tipp: Bei größeren Wucherungen Klauenpfleger oder Tierarzt konsultieren; danach Verband mit Polsterung anlegen, um Druck zu vermeiden.
8. Scherenklaue (SCH)
Was passiert: Bei der Scherenklaue kreuzen sich die beiden Klauenspitzen. Dadurch steht die Kuh nicht mehr gleichmäßig, das Gewicht verteilt sich ungleich und es entstehen Druckstellen.
Ursachen: Längere Vernachlässigung der Klauenpflege, genetische Veranlagung oder ungleiche Hornabnutzung auf harten Böden.
Erkennen: Die Außenklaue wächst stärker nach innen, die Spitzen überlappen sich sichtbar. Tiere laufen steif oder rutschen häufiger aus.
Vorbeugung: Regelmäßiger funktioneller Schnitt -- besonders die innere Klaue leicht entlasten, damit beide wieder gleich tragen.
Praxis-Tipp: Bei Rindern mit wiederkehrender Scherenbildung den Schnittintervall verkürzen (z. B. alle 3--4 Monate). Gute Stallbeleuchtung erleichtert das genaue Arbeiten.
9. Axialer Hornspalt (HSA)
Was passiert: Ein Längsriss bildet sich auf der Innenseite der Klaue und reicht oft tief ins Horn.
Ursachen: Austrocknung, ungleichmäßige Belastung oder altes Narbengewebe nach Verletzungen.
Erkennen: Feine Spalten im Horn, beim Gehen leichte Lahmheit. Bei Druck oder Verschmutzung kann sich eine Entzündung bilden.
Vorbeugung: Horn feuchtigkeitsausgeglichen halten -- nicht zu trocken, nicht zu weich.
Praxis-Tipp: Beim Pflegen den Riss glätten, mit Pflegepaste abdichten und sauber halten. Offene Spalten niemals zu tief ausschneiden, um die Lederhaut nicht zu verletzen.
10. Hornkluft (HK)
Was passiert: Ein waagerechter Spalt verläuft parallel zum Kronsaum. Der obere Teil des Horns löst sich vom unteren.
Ursachen: Wachstumsunterbrechungen nach Krankheit, Fütterungsstress oder stoßbedingte Verletzungen.
Erkennen: Risse in der Wand, aus denen sich Staub oder Schmutz lösen lässt. Meist keine akute Lahmheit, aber Gefahr für Infektionen.
Vorbeugung: Konstante Futterversorgung, keine abrupten Umstellungen.
Praxis-Tipp: Kleine Klüfte mit weicher Feile glätten, bei größeren Rissen Wand stabilisieren und regelmäßig kontrollieren.
11. Hornspalt (HS)
Was passiert: Ein senkrechter Riss verläuft vom Kronrand nach unten in Richtung Klauenspitze.
Ursachen: Stöße, Trockenheit, starke Temperaturschwankungen oder alte Verletzungen.
Erkennen: Riss durch die ganze Hornwand, manchmal Blutspuren, leichte Wärme.
Vorbeugung: Klauen regelmäßig pflegen, trockene Wärmeperioden mit Pflegemitteln ausgleichen.
Praxis-Tipp: Den Riss keilförmig ausschneiden, um Bewegungsfreiheit zu schaffen, und bei Bedarf mit Verband oder Kleber stabilisieren.
12. Zwischenklauenphlegmone / Panaritium (ZP)
Was passiert: Eine akute, eitrige Entzündung breitet sich zwischen den Klauen aus und kann auf Gelenke übergehen.
Ursachen: Bakterien (meist *Fusobacterium necrophorum*) dringen über kleine Wunden ein. Feuchtigkeit und Wärme beschleunigen die Ausbreitung.
Erkennen: Plötzliche Schwellung des Unterfußes, Schmerz, Fieber, häufig starker Geruch.
Vorbeugung: Trockene Laufwege, verletzungsfreie Spaltenböden, regelmäßige Sichtkontrolle.
Praxis-Tipp: Bei ersten Anzeichen sofort Tierarzt einschalten. Nach Abheilung Klauen sorgfältig trocknen und Haut mit Pflegemittel regenerieren.
13. Schwellung des Kronsaums oder Ballens (SKB)
Was passiert: Im oberen Bereich der Klaue bildet sich eine weiche oder feste Schwellung -- Hinweis auf Entzündung oder Stoßverletzung.
Ursachen: Prellungen, Druck durch Steine, übermäßige Belastung oder beginnende Klauenrehe.
Erkennen: Geröteter, warmer Kronsaum, Kuh entlastet das betroffene Bein.
Vorbeugung: Laufwege regelmäßig kontrollieren, Unebenheiten beseitigen.
Praxis-Tipp: Kühlende Pflegegels auftragen, Tier entlasten, Verlauf dokumentieren. Wiederkehrende Schwellungen durch Tierarzt abklären.
14. Flächenhafte Sohlenblutung (SBD)
Was passiert: Blutgefäße in der Lederhaut reißen, wodurch das Sohlenhorn großflächig rötlich erscheint.
Ursachen: Lange Stehzeiten, harte Böden, Fütterungsumstellungen (z. B. zu energiereiches Futter).
Erkennen: Gelb-rote Flecken auf der Sohle, die beim Schneiden sichtbar werden.
Vorbeugung: Mehr Liegezeit, weiche Matten, langsame Futteranpassung.
Praxis-Tipp: Horn nicht vollständig entfernen -- leichte Schutzschicht belassen. Auf gleichmäßige Belastung beider Klauen achten.
15. Umschriebene Sohlenblutung (SBU)
Was passiert: Kleine, klar abgegrenzte Blutpunkte im Sohlenhorn -- frühes Warnsignal für Druckbelastung.
Ursachen: Enge Laufgänge, ungleichmäßige Hornabnutzung, zu spitze Klauenspitze.
Erkennen: Rote Punkte oder Flecken in der Sohle, Tier zeigt leichtes Hinken.
Vorbeugung: Funktioneller Schnitt, um Druckstellen zu vermeiden.
Praxis-Tipp: Bei einzelnen Kühen mit häufigen Einblutungen Bodenverhältnisse prüfen -- zu harte oder nasse Spalten anpassen.
16. Dünne Sohle (DUN)
Was passiert: Das Sohlenhorn ist zu dünn und gibt bei Belastung nach. Die Lederhaut liegt fast frei -- jede Unebenheit schmerzt.
Ursachen: Zu tief geschnittener Sohlenbereich, harte Böden, häufiges Laufen auf Beton oder Fehlbelastung durch Klauenrehe.
Erkennen: Weiches, nachgiebiges Horn; Kuh tritt vorsichtig, vermeidet Bewegung. Horn wirkt hell und schwammig.
Vorbeugung: Beim Schneiden immer eine Sohlendicke von mind. 5--7 mm erhalten; weiche Liegematten und ausreichend Ruhezeit.
Praxis-Tipp: Regelmäßig Kontrolle nach dem Schnitt: Drückt die Sohle bei leichtem Fingerdruck ein, ist sie zu dünn. Ziel: gleichmäßige, stabile Tragfläche.
17. Weiße-Linie-Defekt (WLD)
Was passiert: Die Verbindung zwischen Sohlenhorn und Wandhorn reißt auf. Schmutz und Steine dringen ein und verursachen Schmerzen oder Abszesse.
Ursachen: Ungleichmäßige Belastung, harte Böden, Fremdkörper, Klauenrehe oder mangelhafte Hornqualität.
Erkennen: Dunkle Linie oder Punkt zwischen Wand und Sohle; beim Drücken Austritt von Feuchtigkeit oder Eiter.
Vorbeugung: Regelmäßige Pflege und saubere Laufgänge; Steine und Spalten glatt halten.
Praxis-Tipp: Kleine Risse rechtzeitig freilegen und säubern, damit sich kein Abszess bildet. Bei Tiefe Entzündungen Entlastung mit Klotz.
18. Weiße-Linie-Abszess (WLA)
Was passiert: Wenn sich im Defekt der weißen Linie Eiter ansammelt, spricht man vom Abszess.
Ursachen: Nicht entfernte Fremdkörper, tiefe Risse, anhaltende Feuchtigkeit.
Erkennen: Starke Lahmheit, Wärme und Schwellung im Ballen, manchmal Eiteraustritt.
Vorbeugung: Weiße-Linie-Defekte frühzeitig behandeln und trocken halten.
Praxis-Tipp: Abszess vorsichtig öffnen, Eiter abfließen lassen und mit Pflegepaste abtrocknen. Druck mit Klotz entlasten.
19. Sohlengeschwür (SG)
Was passiert: Offene Wunde im Sohlenhorn -- häufig im Bereich des Ballens. Sie entsteht durch Quetschung oder Überbelastung der Lederhaut.
Ursachen: Lange Stehzeiten, harte Böden, chronische Rehe, zu flache Klauenpflege.
Erkennen: Runde, rote oder gelbliche Wunde, Kuh tritt ungern auf, stark schmerzhaft.
Vorbeugung: Weiche Liegeflächen, regelmäßiger Schnitt und Belastungsausgleich zwischen den Klauen.
Praxis-Tipp: Wunde sauber halten, täglich kontrollieren, Druck durch Klotz wegnehmen. Schnittflächen nie komplett bis zur Lederhaut freilegen.
20. Ballengeschwür (BG)
Was passiert: Tiefe Läsion im weichen Ballenbereich -- oft Folge einer langen Ballenhornfäule oder Überlastung.
Ursachen: Feuchtigkeit, zu lange Stehzeiten, rutschige Böden.
Erkennen: Tiefe, rötliche Vertiefung am Ballen; Tiere laufen unruhig oder vermeiden das Auftreten.
Vorbeugung: Trockene, saubere Liegeboxen und regelmäßige Pflege des Ballenhorns.
Praxis-Tipp: Ballen gründlich reinigen, Wunde mit Wundauflage und Bandage abdecken; Druck durch Klotz reduzieren.
21. Sohlenspitzengeschwür (SSG)
Was passiert: Wunde an der vorderen Kante der Sohle; tritt vor allem bei harten Böden und spitzem Stand auf.
Ursachen: Zu kurze Klauenspitze, ständiges Stehen auf Beton, Klauenrehe.
Erkennen: Runde oder ovale Öffnung an der Spitze, Tier tritt flach auf.
Vorbeugung: Korrekte Länge und Winkel der Klaue beim Schnitt einhalten.
Praxis-Tipp: Horn vorsichtig abtragen, dann Klotz auf gesunde Klaue kleben -- die Wunde kann so in Ruhe abheilen.
22. Sohlenspitzennekrose (SSN)
Was passiert: Gewebe an der Klauenspitze stirbt ab; meist Folge einer chronischen Rehe oder Verletzung.
Ursachen: Dauerhafte Überbelastung, Druck durch harte Böden oder zu dünne Sohle.
Erkennen: Schwarze, trockene Hornstellen, süßlicher Geruch, Kuh zeigt starke Lahmheit.
Vorbeugung: Reheursachen minimieren, regelmäßige Pflege und Entlastung.
Praxis-Tipp: Abgestorbenes Horn vorsichtig entfernen, Bereich trocken halten, Tier entlasten -- bei tiefer Nekrose Tierarzt einschalten.
23. Klauenfäule (Interdigitale Dermatitis, ID)
Was passiert: Leichte bis mittelschwere Entzündung der Haut zwischen den Klauen, oft Begleiterkrankung bei feuchten Verhältnissen.
Ursachen: Bakterien gelangen über kleine Verletzungen in die Haut. Feuchte, verschmutzte Böden verstärken den Befall.
Erkennen: Rötliche, feuchte Haut, manchmal mit grauweißem Belag oder Geruch.
Vorbeugung: Trockene Laufwege, regelmäßige Reinigung und Pflege der Zwischenklauenhaut.
Praxis-Tipp: Pflegespray nach dem Melken auf saubere Klaue auftragen, Haut trocknen lassen. Konsequente Hygiene senkt die Neubildungsrate.
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